Urban Art reinholen

Ich könnte jetzt erst mal erklären, warum ich seit über einem Monat hier nichts mehr geschrieben habe. Also da war natürlich Weihnachten und Neujahr, ich war zeitweise gar nicht hier und der Unistress – aber das interessiert ja eigentlich gar nicht. Also gehts einfach direkt los mit einem Veranstaltungstipp.

Am Kunsthistorischen Institut der Universität gibt es die Ausstellungsgruppe, die jedes Semester für einen bestimmten Zeitraum zeitgenössische Kunst zeigt. So können die Studenten sich auch praktisch mit Kunst beschäftigen und lernen, was hinter einer Ausstellung steht. Ganz abgesehen davon, dass ich solche studentischen Projekte sehr gut finde, gefällt mir auch das Konzept der kommenden Ausstellung.

ausstellungsgruppe reinholen

Die Ausstellung heißt „Reinholen“ und holt wortwörtlich Urban Art in die Räumlichkeiten des KHI. Die Vernissage ist morgen um 19.30 Uhr, danach kann die Ausstellung auch weiter bis zum 14. Februar während der Öffnungszeiten des Instituts besucht werden. Weil das Institut nicht ganz einfach zu finden ist, wie ich finde, hier eine kleine Erklärung: Vom Hofgarten aus gesehen liegt es im linken Flügel des Hauptgebäudes. Dort geht ihr durch die schwere Eingangstür und kommt in einen (sehr) kleinen Saal, den ihr durchquert und die Treppe hinaufgeht. Um in das Institut zu kommen, müsst ihr links die Klingel betätigen, dann wird die Tür geöffnet. Wenn ihr während der normalen Öffnungszeiten dort hingeht, müsst ihr im so genannten Geschäftszimmer eure Tasche vorzeigen, bevor ihr wieder hinausgelassen werdet. Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, um den Klau von Büchern zu verhindern. Leider gilt das für jeden, selbst wenn man nur die Ausstellung sehen möchte.

Aber zurück zur Ausstellung: Die gezeigten Künstler sind der wahrscheinlich schon allseits bekannte 1zwo3, dazu kommen ONI und Kathrin Broden. Ich freue mich darauf, diese Kunst als Teil einer Ausstellung zu sehen, da sich so ganz neue Perspektiven eröffnen. Auch wenn uns Urban Art, oder auch Street Art, im Stadtbild oft begegnet, bleiben wir doch nur selten stehen um es genauer zu betrachten. Außerdem wird es wahrscheinlich eine Beschriftung mit Künstlername und/oder Bildtitel geben, was an einer Häuserwand auch meist nicht zu finden ist.

Interessant könnte auch der Gegensatz zum Ort sein. Denn die Räumlichkeiten beherbergen auch das Paul-Clemen-Museum, weswegen überall im Institut Gibsabgüsse aus der Sammlung zu sehen gibt. Mit einem Besuch lassen sich also quasi zwei Ausstellungen gleichzeitg besuchen.

Nachtrag:
Nachdem ich bei der Ausstellung war, kann ich sagen: Es hat sich alle bestätigt, die Urban Art im Institut ergibt einen interessanten Kontrast und es freut mich besonders, dass fast alle Räume des KHI/Paul-Clemen-Museums genutzt wurden.
Wer noch mehr über die Ausstellung und Urban Art erfahren möchte, kann am kommenden Donnerstag den Kuratorenrundgang der Ausstellungsgruppe besuchen. Los geht es um 17.50 im Foyer des Paul-Clemen-Museums.
Außerdem findet am 5. Februar um 19 Uhr ein Impulsvortrag mit dem Titel Street Art in der Umarmung von Kunstmarkt und Kuratoren statt. Ort dafür ist der Große Übungsraum des KHI.

Öffnungszeiten des Kunsthistorischen Instituts:
Mo-Do 8.00-20.00 Uhr
Fr 8.00-19.00 Uhr
(in den Semesterferien abweichend, am besten hier informieren)

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