Stadtklangkünstlerin 2013 in Bonn: Christina Kubisch

Letzten Mittwoch wurde ich durch Zufall auf eine Veranstaltung von bonnhoeren, einem Projekt der Beethovenstiftung, im Kunstverein aufmerksam. Dank bonnhoeren bekommen seit 2010 jedes Jahr ein Künstler die Möglichkeit, für ein halbes Jahr in Bonn zu residieren und zu arbeiten. Am Ende der Zeit schafft er oder sie in Bonn eine Klanginstallation. In der Zwischenzeit wird viel gehört, aufgenommen und es gibt viele begleitende Veranstaltungen.

Die Veranstaltung vergangenen Mittwoch bot die Möglichkeit, die neue Stadtklangkünstlerin Christina Kubisch kennenzulernen. Sie hielt einen Vortrag über ihre Arbeiten zu Klang und Landschaft und führte in einer Diskussionsrunde mit weiteren Personen ihre Gedanken dazu aus. Auch wenn das vielleicht erstmal nicht so klingt: Es war wirklich interessant und beeindruckend, was Christina Kubisch schon gemacht hat, zum Beispiel das Hören von Bäumen. Ein anderes Projekt, wo sie in Tallinn die elektromagnetische Strahlung akustisch wahrnehmbar macht, seht ihr hier:

Weitere Veranstaltungen im Kunstverein sind dort auf der Homepage zu finden. Gleich nächste und übernächste Woche Donnerstag gibt es wieder Veranstaltungen mit Christina Kubisch. Das beste: Es ist kostenlos!

Christina Kubisch ist jetzt seit einem Monat in Bonn, ich bin gespannt, womit sie in spätestens fünf Monaten unsere Stadt bereichern wird. Ich kann mich noch gut an Erwin Staches Installation erinnern, die in der Fußgängerzone die Schrittgeschwindigkeit maß.

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