Im Test: Rheinlandkorb

Vor kurzem hat in der Südstadt der Gemüseladen Mango eröffnet. Darüber bin ich auf den sogenannten Rheinlandkorb gestoßen. Was ist das ist, ist schnell erklärt: Gemüse, Milchprodukte, Wurst und Brot von regionalen Anbitern kommen jede Woche (oder in einem anderen Takt) per Lieferdienst direkt nach Hause. Da ich mich gerne saisonal und regional ernähren wollte – und gesund ja sowieso – habe ich mir den Rheinlandkorb kurzerhand bestellt.

Das ging ganz unkompliziert über den Online-Bestellschein und wäre auch telefonisch möglich gewesen. Man kann zwischen verschiedenen Sortimenten wählen, wir entschieden uns letztendlich für einen Fitnesskorb. Am nächsten Tag bekam ich einen Anruf von einem sehr netten Mitarbeiter, der mir nochmal alles erklärte, wie zum Beispiel auch das Einloggen im Onlineshop und an welchem Tag meine Lieferung kommen würde.

Rheinlandkorb

Samstag Morgen klingelte es dann an unserer Tür und ich konnte den ersten Korb entgegennehmen, der gefüllt war mit Mandarinen, Brokkoli, Birnen, Milch, Quark, Joghurt, Eiern und frischen Brötchen.
Die Produkte kommen in einem Pfand-Plastikkorb, den man jede Woche wieder vor die Tür stellt, damit der Fahrer den leeren Korb wieder mitnehmen kann. Wenn man das Abo für den Korb abbestellt, kommt die letzte Lieferung in einem Karton und das Pfand wird zurücküberwiesen.

Online kann man ganz einfach Änderung vornehmen. Wir haben schon bei der Bestellung Fleischprodukte ausgeschlossen, jede Woche kann man den persönlichen Korb online individuell anpassen. Da es mit vor allem darum ging, auch Neues zu probieren, ließ ich es einfach so, bestellte nur beim letzten Mal die Milchprodukte ab.

Rheinlandkorb

Mein Ziel, Neues zu probieren, funktionierte, ich hätte mir zum Beispiel nie Kohlrabi geholt. Zum Korb gibt es auch immer passende Rezepte dazu – diese habe ich zwar nie ausprobiert, aber sie waren gut erklärt, man musste nur teilweise einiges dazukaufen. Durch die Dinge im Korb hatte ich auch automatisch Ideen, was ich kochen könnte. Auch genoss ich den Luxus, samstagmorgens immer gleich frische Brötchen im Haus zu haben.
Allerdings waren die Mengen zu viel für uns und die vielen frischen Sachen hielten nicht so lange, wie wir zu zweit zum essen brauchten.

Fazit:
Der Rheinlandkorb bietet vor allem für Berufstätige, die wenig Zeit zum Einkaufen haben, die Möglichkeit, frisch und regional zu essen. Für uns war der Korb zu viel, wir hätten den Inhalt reduzieren sollen oder das Angebot nicht jede Woche nutzen sollen. Der ungefähre Preis von 18 Euro für den Fitnesskorb war meistens bei etwa 20 – für uns auf den ganzen Monat gerechnet zu viel.
Ich habe davor auch versucht, mich saisonal und regional zu ernähren, war allerdings mehrmals in der Woche einkaufen, um wirklich nur das zu haben, was ich brauche, das werde ich erstmal wieder so machen. Wenn ich davon genug habe, bestelle ich mir vielleicht mal wieder den Rheinlandkorb.

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2 Gedanken zu „Im Test: Rheinlandkorb

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